FinanzFabio Empfehlung
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Depotübertrag zu Saxo Bank Schweiz: Was kostet das wirklich?
Du hast dein Depot noch bei Swissquote, PostFinance oder einer Kantonalbank – und willst endlich zu Saxo wechseln. Verständlich. Keine Depotgebühren, gratis ETF-Sparplan, günstiger e-Steuerauszug. Aber jetzt fragst du dich: Was kostet mich der Übertrag? Gibt's versteckte Gebühren? Und wann lohnt es sich überhaupt?
Ich habe es selbst gemacht – von Swissquote zu Saxo. Hier bekommst du die ehrlichen Zahlen.
Das Wichtigste in Kürze
- ✅ Einlieferung zu Saxo: kostenlos
- 💸 Kosten entstehen beim alten Broker – pro Titelposition
- 🏦 Swissquote: ca. CHF 54 pro Position
- 🏦 PostFinance: ca. CHF 108 pro Position
- ↩️ Auslieferung von Saxo (falls du wieder gehst): CHF 50 pro Position
- 🤔 Viele Positionen? Verkaufen & neu kaufen kann günstiger sein
Was dich in diesem Beitrag erwartet
- Die gute Nachricht: Saxo verlangt nichts für die Einlieferung
- Was verlangt dein bisheriger Broker?
- Depot übertragen oder verkaufen und neu kaufen?
- Was kostet es, Saxo wieder zu verlassen?
- Schritt für Schritt: So läuft der Depot-Transfer zu Saxo ab
- Lohnt sich der Wechsel zu Saxo überhaupt?
- FAQ: Depotübertrag zu Saxo Bank Schweiz
- Fazit: Die Kosten entstehen beim Weggehen, nicht beim Ankommen
Die gute Nachricht: Saxo verlangt nichts für die Einlieferung
Ich höre das ständig in meinen Coachings: «Fabio, ich will wechseln – aber ich habe Angst, dass das super teuer wird.» Die Angst ist verständlich, aber zum Glück halb unbegründet.
Die Einlieferung von Wertschriften bei der Saxo Bank Schweiz ist gratis. Du zahlst beim Ankommen nichts. Saxo verdient an deinen Trades, nicht am Transfer.
Die Kosten entstehen beim alten Broker – und genau da musst du genau hinschauen.
Was verlangt dein bisheriger Broker?
Jede Bank berechnet eine Auslieferungsgebühr pro Titelposition. Das bedeutet: Je mehr verschiedene Wertschriften du hast, desto teurer wird der Transfer. Hier die aktuellen Zahlen der grossen Anbieter (Stand Februar 2026):
| Broker | Gebühr pro Position | Beispiel: 5 Positionen |
|---|---|---|
| Swissquote | ca. CHF 54 | ca. CHF 270 |
| PostFinance | ca. CHF 108 | ca. CHF 540 |
| Kantonalbanken | CHF 50–150 | CHF 250–750 |
| Saxo Bank (Einlieferung) | CHF 0 | CHF 0 |
Quelle: moneyland.ch, Anbieter-Websites. Stand Februar 2026. Gebühren können sich ändern – immer aktuell beim Broker prüfen.
Du siehst: Die Kosten entstehen beim Weggehen, nicht beim Ankommen. Und das macht einen grossen Unterschied – besonders wenn du viele Positionen hast.
Depot übertragen oder verkaufen und neu kaufen?
Das ist die entscheidende Frage – und sie hat keine universelle Antwort. Frag dich selbst:
Szenario A: Du hast 2–3 ETF-Positionen
Hier lohnt sich der direkte Übertrag. Die Gebühren bei Swissquote wären ca. CHF 108–162. Das amortisiert sich schnell durch die wegfallenden Depotgebühren beim alten Broker.
Szenario B: Du hast 8–10 verschiedene Positionen bei PostFinance
Dann zahlst du potenziell CHF 864–1'080 Auslieferungsgebühren. In diesem Fall kann es günstiger sein, die Positionen zu verkaufen, das Geld zu Saxo zu überweisen (gratis) und dort neu zu kaufen. Ordergebühren bei Saxo: ab CHF 3. Rechenbeispiel gefällig?
Vergleich: Transfer vs. Verkauf & Neukauf (10 Positionen, PostFinance)
| Variante | Kosten |
|---|---|
| Direkter Depotübertrag (PostFinance, 10 Positionen) | ca. CHF 1'080 |
| Verkauf + Überweisung + Neukauf bei Saxo (10 Orders) | ca. CHF 30–50 |
⚠️ Wichtiger Hinweis bei Verkauf & Neukauf
Kursgewinne aus dem Verkauf sind in der Schweiz für Privatanleger steuerfrei – das ist kein Problem. Aber: Du verlässt den Markt kurz und kaufst zu einem anderen Kurs wieder ein. Bei grossen Positionen kann das je nach Marktlage ein Risiko sein. Wer langfristig Buy-and-hold betreibt, verliert meist nur sehr wenig durch den kurzen Ausstieg.
Was kostet es, Saxo wieder zu verlassen?
Gute Frage – und eine, die zeigt, dass du smart denkst. Die Saxo Bank Schweiz verlangt für die Auslieferung von Wertschriften CHF 50 pro Titelposition. Das ist fair und vergleichbar mit anderen Brokern.
Planst du also langfristig bei Saxo zu bleiben (was ich empfehle), spielt das keine grosse Rolle. Wer alle 2 Jahre den Broker wechselt, zahlt unnötig viel Transfer-Gebühren – und verpasst den wichtigsten Faktor: Ruhe lassen und Zinseszins arbeiten lassen.
Schritt für Schritt: So läuft der Depot-Transfer zu Saxo ab
Schritt 1: Saxo-Konto eröffnen
Falls du noch kein Depot bei Saxo hast, geht das komplett digital in ca. 10–15 Minuten. Über den FinanzFabio-Link sicherst du dir CHF 500 Trading Credits.
Schritt 2: Transfer in der Saxo-Plattform beantragen
Melde dich bei Saxo an und navigiere zu: Konto → Zahlungen und Transfers → Portfolio-Übertragung. Dort gibst du die Daten deiner bisherigen Bank ein – Name, BIC/SWIFT, deine Depotkontonummer.
Schritt 3: Beim alten Broker nicht kündigen – noch nicht
Kündige dein altes Depot erst, wenn der Transfer vollständig abgeschlossen ist und alle Positionen bei Saxo sichtbar sind. Das kann je nach Broker 3–15 Werktage dauern.
Schritt 4: Auslieferungsgebühr akzeptieren
Dein bisheriger Broker wird dir die Auslieferungsgebühr pro Position in Rechnung stellen. Das ist normal und nicht verhandelbar. Kalkulation: Anzahl Positionen × Gebühr pro Position.
Schritt 5: Altes Konto schliessen
Sobald alles angekommen ist, schliesse das alte Depot und spare ab sofort die Depotgebühren – die du bei Saxo nicht mehr zahlst.
Lohnt sich der Wechsel zu Saxo überhaupt?
Lass uns ehrlich rechnen. Angenommen du hast CHF 80'000 im Depot bei PostFinance und zahlst dort CHF 200 Depotgebühren pro Jahr plus CHF 100 für den Steuerauszug. Total: CHF 300 pro Jahr.
Bei 3 Positionen zahlst du einmalig CHF 324 Auslieferungsgebühren. Das amortisiert sich in einem Jahr. Ab Jahr 2 sparst du jährlich CHF 300 – und das summiert sich über Jahrzehnte erheblich, dank Zinseszinseffekt.
In meinen Coachings sage ich immer: Die eine Frage, die du dir stellen solltest, ist nicht «Was kostet der Transfer?», sondern «Was kostet es mich, nicht zu wechseln?»
FAQ: Depotübertrag zu Saxo Bank Schweiz
Fazit: Die Kosten entstehen beim Weggehen, nicht beim Ankommen
Saxo verlangt nichts für die Einlieferung. Die einmaligen Transferkosten beim alten Broker amortisieren sich bei den meisten Anlegern innerhalb eines Jahres – allein durch die wegfallenden Depotgebühren und den gratis Steuerauszug.
Wer viele Positionen hat, sollte den Verkauf und Neukauf in Betracht ziehen – das ist oft günstiger und in der Schweiz steuerlich problemlos. Wichtig: Nicht zu lange warten. Jedes Jahr, das du bei einer teuren Bank liegst, kostet dich echtes Geld. Das klingt hart – ist aber die Realität.
Bis bald,
FinanzFabio
Über den Autor
Fabio Marchesin | Unabhängiger Finanzplaner & Gründer von FinanzFabio. Ausgebildeter Finanzplaner mit eidg. Fachausweis, seit 2018 Betreiber des grössten unabhängigen Schweizer Finanzblogs. Hat den Depot-Transfer selbst gemacht – von Swissquote zu Saxo.