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ETF

ETF for dummies

2:" i gebe es zu, ich lese nicht viel auf deinem Blog"

1:"Selbstschuld "

2:"Oft verstehe ich sowieso nicht, was da steht ‍♂"

1:"So dumm kannst nicht einmal du sein"

3:" "

Estimated reading time: 10 Minuten

Ich schreibe zu kompliziert

Was witzig und dennoch etwas traurig beginnt, war eine Diskussion über meinen Beitrag zur ETF-Dividenden Strategie und meinen Blog allgemein. Ein vernichtendes Fazit eines guten Freundes, dem Erfinder der Eselsbrücke "Netto=net so viel, Brutto= brutal viel". Wie es so ist, eskalierte der Gruppenchat und ich musste mir eingestehen, dass ich wohl doch nicht so einfach und verständlich schreibe, wie ich immer dachte.

Natürlich könnte ich hier jetzt die Beispiele aufschreiben, die mir aufgezeigt wurden, aber ich habe mich entschieden, stattdessen einfach idiotensicher über ETFs zu schreiben, da es in meinen Augen noch immer eines der besten Anlageinstrumente ist, die es gibt.

ETF-FOR-DUMMIES-FinanzFabio
ETF for dummies by FinanzFabio

Was ist ein ETF

Stell dir vor, du hast dich entschieden, dein Geld nicht nur auf deinem Sparkonto oder noch schlimmer, auf deinem Lohnkonto anzuhäufen, sondern du möchtest, dass dein Geld für dich arbeitet und mehr Geld für dich verdient. Quasi im Schlaf Geld verdienen. Das kannst du mit einem sogenannten "Exchange traded funds".

Passives Einkommen

Im Schlaf Geld verdienen nennt man passives Einkommen. Du arbeitest einmal dafür und danach verdienst du mehr oder weniger automatisch Geld damit.

Wohnungen vermieten

Ein einfaches Beispiel dafür wäre: Du kaufst eine Wohnung (kaufen wäre hier die Arbeit) und vermietest sie. Die Mieteinnahmen sind dein passives Einkommen, welches jeden Monat auf dein Konto fliesst, selbst wenn du zu Hause im Bett liegst und schläfst.

Dividenden aus ETF und Aktien

Wohnungen zu vermieten ist aber nicht die einzige Möglichkeit, dir ein passives Einkommen aufzubauen.

Du kannst auch einmalig Aktien kaufen (Arbeit) und durch die Dividenden (passives Einkommen) regelmässig Geld verdienen. Dividenden sind quasi der Zins, den du von einer Firma erhältst, weil du dein Geld in sie investiert hast. Ähnlich wie anno dazumal, als es noch Zinsen für dein Geld gab, welches auf dem Sparkonto lag. Weisst du noch? Das war vor ca. tausend Jahren. Die Firma kann mit deinem Geld weitere Investitionen tätigen und dadurch mehr Gewinn machen. Von diesem Gewinn gibt sie dir etwas ab, in Form einer Dividende. Regelmässig kann einmal im Jahr heissen, quartalsweise oder bei wenigen Unternehmen sogar monatlich. Wenn die Firma ein super Jahr hatte, kann es auch sein, dass sie eine Sonderdividende bezahlt, also mehr Zins als sonst üblich.

Dividendenzahlungen sind aber keine Pflicht. Laufen die Geschäfte nicht so gut, kann eine Firma die Dividenden kürzen oder ganz streichen.

Nicht alle Eier in einen Korb

Wenn es darum geht, sein Geld in Aktien anzulegen, solltest du mehr als nur eine Aktie kaufen. Stell dir vor, dein ganzes Geld, CHF 10'000, wäre dazumal in Swissair Aktien investiert gewesen. Als die Fluggesellschaft pleite ging und Konkurs anmeldet, verloren die Aktien ihren ganzen Wert. Deine CHF 10'000 wären in Luft aufgelöst. Totalverlust.

Nicht alle Eier in einen Korb
Nicht alle Eier in einen Korb

Diversifikation

Schlauer ist es, wenn du Aktien von verschiedenen Firmen kaufst. Das nennen wir in der Fachsprache "Diversifikation". Diversifikation bedeutet, dass du deine CHF 10'000 nimmst und damit in mehrere Aktientitel investierst. In einem schlauen Buch habe ich einmal gelesen, dass man mindestens 20 verschiedene Aktien kaufen sollte, um ausreichend diversifiziert zu sein. Somit hat jede Aktien einen Wert von 5%, was in CHF 500 bedeutet. Geht die Swissair jetzt pleite, verlierst du nur CHF 500 statt die ganzen CHF 10'000.

Diversifikation kann aber noch viel weiter gehen. Statt verschiedene Firmen kann man auch in verschiedene Länder oder in mehrere Branchen, andere Währungen usw. investieren.

ETF nimmt dir die Arbeit ab

Zugegeben, es ist nicht einfach, sich 20 verschiedene Aktientitel auszuwählen, vor allem nicht für Anfänger.

Aber du und ich, wir wollen unser Geld so einfach wie möglich anlegen. Statt Aktien kaufen wir ETFs.

Ein ETF investiert automatisch in viele verschiedene Firmen. Diese Firmen werden zuvor von einem "Index" bestimmt. Meistens auch in viel mehr als nur 20 Unternehmen (der SMI wären genau 20 Firmen, die 20 grössten der Schweiz). Es können hunderte (S&P 500, über 500 Firmen), wenn nicht sogar tausende (MSCI World, 1280 Firmen) von Firmen in einem ETF vertreten sein. Mehr Diversifikation geht nicht.

Es gibt ETF die investieren nur in der Schweiz, in einzelnen Ländern, andere in Europa, in der USA, Asien oder Weltweit.

ETF sind günstig

Mit günstig meine ich supergünstig. Die laufenden, jährlichen Kosten eines ETF werden meist als "TER" abgekürzt. Nicht selten findest du ETF mit einem TER, also Kosten, von 0.04% - und nein, dass ist kein Tip oder Kommafehler, die sind wirklich so günstig. Natürlich gibt es auch welche die teurer sind. Persönlich würde ich keinen ETF kaufen, der teurer ist als 0.49%.

Warum ETF so günstig sind ist simpel, sie werden nicht aktiv von einem Menschen, dem sogenannten Fondsmanager, verwaltet. Da ein Mensch immer einen Lohn haben will für seine Arbeit, ist ein ETF günstiger als ein aktiv gemanagter Fonds.

Was noch zu den laufenden Kosten dazu kommt, sind die Gebühren beim Kauf und Verkauf. Sogenannte Ordergebühren. Deswegen lohnt es sich, eine grössere Summe zu investieren. Ich persönlich kaufe immer ETF für mindestens CHF 1'500.

ETF sind langweilig und rentabel

Ein ETF ist nicht nur diversifiziert, er ist vor allem auch rentabel. Rentabel heisst aber nicht, dass du heute einen ETF kaufst und morgen reich sein wirst. Nein, mit einem ETF brauchst du Geduld. Viel Geduld. Damit meine ich Jahrzehnte. Ein ETF ist wirklich langweilig und überhaupt nicht sexy. Aber was willst du lieber sein, sexy oder reich? Nach vielen vielen Jahren, also Jahrzehnten, wirst du reich sein.

Warum sind sie rentabel? An der Börse lohnt sich Ausdauer und der Zinseszins. Wer immer wieder neue Aktien kauft und verkauft, muss jedesmal Gebühren dafür bezahlen. Der ETF bleibt einfach stur seinem Index treu. Solange der Index selbst die Firmen nicht wechselt, wird es auch der ETF nicht tun.

Zusammenfassung der Vorteile eines ETF

  1. Ein ETF ist breit diversifiziert und verteilt sein Risiko
  2. Ein ETF ist passiv und dadurch günstig
  3. Ein ETF ist rentabel und sammelt Zinseszinsen

Trading Konto eröffnen

Um ein ETF zu kaufen, brauchst du einen Broker. Auf der Plattform des Brokers siehst du die aktuellen Börsenkurse und was eine Aktie oder ein ETF aktuell kostet. Die Preise sind quasi in Echtzeit.

Wie bei allem gibt es hier günstige und teure Broker. Die günstigen Broker findest du vor allem im Ausland. Deutschland hat viele Anbieter, die auch in der Schweiz beliebt sind. Ich selbst habe mein Geld lieber in der Schweiz. Die Swissquote ist der Broker meiner Wahl. Das anmelden braucht etwas Geduld und du brauchst ein paar Unterlagen, um das Konto zu eröffnen.

Was du sonst noch über ETF wissen musst

Du weist jetzt wie ein ETF funktioniert und was seine Vorteile sind, wie du ein Tradingkonto eröffnest und wie hoch die Kosten eines ETF sind. Sobald du dich aber mehr mit dem Thema beschäftigst, wirst du immer wieder auf zwei Ausdrücke stossen. Thesaurierend und Ausschüttend. Gemeint ist damit, was mit den Dividenden geschieht.

Thesaurierend

Ein thesaurierender ETF zahlt die Dividenden nicht wirklich an dich aus. Er investiert sie sofort wieder in sich selbst, sprich er kauft mit den Dividenden weitere Anteile für dich dazu. Diese Reinvestition geschieht automatisch und du holst damit das Maximum aus dem Zinseszins heraus. Wenn du dich nach dem Kauf eines ETF wirklich nicht weiter um deine Anlage kümmern willst, ist ein thesaurierender ETF die beste Wahl.

Ausschüttend

Das Gegenteil eines thesaurierenden ETF ist der ausschüttende ETF. Die Dividende wird nicht automatisch reinvestiert sondern direkt auf dein Konto beim Broker ausbezahlt. Was du mit der Dividende dann machst, ist dir überlassen. Du kannst sie auf dem Konto liegen lassen oder jeden Monat dein Netflix Abo damit bezahlen. Somit profitierst du aber nicht wirklich vom Zinseszins Effekt.

Ich persönlich bin Fan von ausschüttenden Dividenden. Es motiviert mich ungemein, mein Geld anzulegen, wenn ich jeden Monat sehe, dass ich damit wirklich Geld verdiene. Es ist für mich ein rein psychologischer Effekt.

Steuern

Ja die Steuern versauen die Party auch bei einem so coolen Produkt wie bei einem ETF. Und so musst du das ganze in der Schweiz versteuern:

Steuern auf Kursgewinn

Von einem Kursgewinn spricht man, wenn dein ETF an der Börse gewinnt macht. Mit Gewinn meinen wir hier nicht die Dividende sondern das der ETF im Verlauf der Jahre teurer wird.

ETF mit Kursgewinn
ETF mit Kursgewinn

Beispiel: du kaufst heute einen ETF für CHF 30. Nach 20 Jahren ist der ist der Wert des ETF oder anders gesagt sein Preis CHF 116.10. Die Differenz von CHF 86.09 ist der Kursgewinn. Dieser musst du nicht versteuern in der Schweiz. Der Kursgewinn ist steuerfrei, was ETF und übrigens auch Einzelaktien, extrem attraktiv machen.

Steuern auf Dividenden

Die Dividenden unterliegen der Einkommenssteuern. Einkommenssteuern bezahlt man auf Geld, das man verdient. Die Dividenden werden wie dein Lohn, welcher du von deinem Arbeitgeber erhältst, am Ende des Jahres versteuert.

Es spielt in der Schweiz keine Rolle, ob die Dividenden ausgeschüttet oder reinvestiert (thesaurierend) werden. Du bezahlst so oder so Einkommenssteuern darauf.

Zusätzlich werden die Dividenden mit einer Verrechnungssteuer belastet, welche du aber nach einem Jahr zurück erhältst. Die Verrechnungssteuer kannst du also vernachlässigen.

Das waren auch schon die Basics der ETF

So das wars. Wenn du diesen Beitrag verstanden hast und du dich in der Materie von ETF und Dividenden vertiefen möchtest, dann empfehle ich dir meinen Beitrag zur ETF-Dividenden Strategie. Hier erläutere ich meine persönliche Strategie und ein gewisses Know-How, welches du jetzt hast, setze ich voraus, damit du den Text verstehst.

Bis bald,

-FinanzFabio

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32 Kommentare

  1. Wer’s ganz einfach haben will, kann ja auch mit einem der diversen Robo-Advisers anlegen (zB Truewealth, Selma, Yova, etc…) Dort wird gegen eine Gebühr in schön diversifizierte ETFs, Obligationen, usw. investiert.

    1. Genau, gegen Gebühr. Da nehme ich mir lieber ein paar Stunden Zeit, informiere mich über ETFs und denke mir eine Strategie aus. Roboadvisor sind heute noch viel zu teuer, speziell in der Schweiz. Auf 30 Jahre kostet dich das zehntausende von Franken. Gegen die günstigen Kosten eines ETF kommt zur Zeit nichts an. Ausser ein gut diversifiziertes Aktienportfolio mit Einzeltitel. Dann müssten aber bereits über CHF 300’000 investiert sein, damit sich das lohnt.

    2. Die Kosten auf Swissquote sind aber auch Hoch! -> 9Fr.- Pro Trade und min 60.- Depotgebühr! Da loht es sich erst ab einem hohen Volumen zu investieren! Oder lieg ich da falsch?

      1. CHF 9 pro Trade sind teuer ja. Wenn du für CHF 100 Aktien kaufst, ist es viel zu viel. Wenn du für über CHF 1’500 kaufst, ist es ok. Ich habe mein Geld prinzipiell gerne in der Schweiz, speziell bei grösseren Summen. Aber das muss jeder selbst abwägen.

        Du kannst natürlich auch bei einem günstigen Anbieter im Ausland starten und später wechseln, wenn dir die Dienstleistung und Sicherheit wichtiger wird. Hauptsache dein Geld liegt nicht nur auf dem Sparkonto.

  2. […] Per Zufall bist du im Internet auf ein Finanzblog gestossen. Zum Beispiel FinanzFabio. Du liest ein paar Blogbeiträge und fängst an dir Gedanken über Geld zu machen. Das Thema fängt dich an zu interessieren und du liest immer weiter, blätterst im Archiv zurück und findest einen älteren Beitrag bei dem du hängen bleibst: ETF for Dummies. […]

  3. Sali Fabio
    Rückblickend ist/war es sicherlich dumm, CHF 10’000.- in Swissair Aktien zu investieren. Wenn ich aber nun den gleichen Betrag in einen ETF von Vanguard investiert habe, was passiert mit meinem Geld, wenn die „Vanguard Group“ den Bach runter geht? 😉
    Klar, die Verwalten ein Vermögen in Billionenhöhe, aber in den USA herrscht wohl bald Bürgerkrieg und bei der Swissair hätte wohl auch niemand gedacht, dass es die irgendwann mal nicht mehr geben wird…

    1. Hallo Kevin

      Spannende Frage. Auch wenn der Verwalter pleite geht, betrifft dich das nicht wirklich. Im Unterschied zur Swissair hast du mit dem ETF keinen Teil der Firma des Verwalters gekauft, sondern nur seine Dienstleistung. Geht Vanguard pleite, übernimmt ein anderer Verwalter den ETF, im schlimmsten Fall wird er mit einem ähnlichen ETF verschmolzen.

      Hoffe du verstehst was ich meine, muss zugebe ich musste hier auch etwas länger nachdenken, wie ich die Frage am besten beantworte 🙂

      Liebe Grüsse

      FinanzFabio

  4. Hoi Fabio
    Du hast die Steuern angesprochen. Wie genau muss ich meine ETF in der Steuererklärung vermerken? Bei ausschüttenden ETF ist es ja eigentlich logisch da ja nur die Dividende versteuert wird (und der Wert des Titels). Wie genau funktioniert das bei einem thesaurierenden ETF?

    Grüsse Alex

    1. Hallo Alex

      Ausschüttende. und thesaurierende Dividenden sind aus Steuersicht gleich zu behandeln. Werden bei den Einkommenssteuern dazu gerechnet.

      Bis bald,

      FinanzFabio

  5. Hallo Fabio

    Ich habe bezüglich ETF in Bezug zu den Steuern eine Frage.

    Den selben ETF kann man an diversen Handelsplätzen (SIX, XETRA, etc.) kaufen. Ist diesbezüglich etwas zu beachten, ausser der Gebühren?
    Zudem gibt es ETF mit diversen Domizilen wie z.b. Schweiz, Irland etc.
    Hat das Domizil einen Einfluss auf die Steuern (Vor- und Nachteile)?

    Ich habe zurzeit Swissquote und Degiro.
    Ich überlege mir jedoch ETF bei DEGIRO anzuparen aufgrund der niedrigend Gebühren. Gibt es einen Nachteil?

    Lieber Gruss und danke für deine Infos.
    Angelo

    1. Hallo Angelo

      Nein unsere auf unsere Steuern hat es keinen Einfluss. Die Dividendensteuer kann aber sehr unterschiedlich sein. Bei uns bezahlen wir ja VST, die wir wieder zurück fordern können. Im Ausland behalten sie zum Teil auch Steuern zurück, die du nur teilweise zurückfordern kannst.

  6. Hallo Fabio,

    gibt es fuer einen in der Schweiz steuerpflichtigen Anleger einen Grund weshalb man ETFs mit Domizil DEUTSCHLAND meiden sollte (z.B. IShares ETF auf den DAX oder Euro Stoxx 600)?

    Besten Dank fuer eine kurze Antwort.
    Gruss, EN

  7. Ciao Fabio
    Kurze Frage zu Thesaurierend und Ausschüttend im Bezug zu den Trading Kosten.

    Wenn ich bei Swissquote einen ETF kaufe der Ausschüttend ist und die Dividende jeweils wieder in den selben ETF investiere bezahle ich dafür Tradingkosten da ich wieder Anteile kaufe.

    Wie ist das bei einem Thesaurierenden ETF? Da wird da der Zins vom Verwalter reinvestiert oder macht das Swissquote? (gegen Gebühr).

    Ich finde nämlich deinen Motivationsansatz mit den Ausschüttenden ETF sehr spannend, wenn dies aber mehr gebühren verursacht als der Thesaurierende ist das natürlich nicht so toll.

    Für die Beantwortung meiner Frage danke ich Dir bereits im voraus.
    Gruss Sandro

  8. Hallo Fabio

    Ich habe so viel nachgelesen und überall wars zu kompliziert für einen Neueinsteiger. Hier investiere ich paar Minuten und habe so viel mehr verstanden!! Danke dir vielmals!

    Ich habe noch eine kurze Frage: Bei einem ETF zB FTSE All World haben wir viele Aktien aus US und andere Länder, wie wird bei so vielen Titeln die Verrechnugnssteuer ablaufen? Muss man diese auch wieder zurückfordern wie eine einzelne US Aktie?

    Besten Dank für eine Antwort

    Gruss Jason

    1. Hallo Jason

      Danke für die Blumen 🙂

      Hier forderst du einfach die Dividenden für den ETF selbst zurück.

      Bis bald,

      FinanzFabio

  9. mega artikel!! In vielen Büchern oder Blogs wird das immer so umständlich erklärt… Hab diesen Artikel gleich verlinkt! Danke für deine Arbeit 🙂

  10. Hallo Fabio,
    nachdem ich nun die ganze ETF Thematik etwas verstehe und auch erste ETFs gekauft habe kommen nun schon die nächsten Fragezeichen gegen Jahresende; die Steuererklärung 🙂

    Als Beispiel habe ich einen iShare SPI ETF, da habe ich einerseits Dividende (mit Abzug der Verrechnungssteuer) und einmal Kapitalgewinn (ohne Steuer) ausbezahlt bekommen. Muss ich beides in den Steuern angeben?

    Für den FTSE All World gebe ich ebenfalls einfach die Dividenden an, welche ausbezahlt wurden. In USD oder CHF?

    Die ganze Steuergeschichte wäre evtl. ein spannender Blogbeitrag.

    Danke für deine Mühe und liebe Grüsse!

    1. Hallo

      Hier hilft nur eines: mit den ganzen Unterlagen die du am Ende des Jahres bekommst, dich vor dein Steuererklärungsprogramm zu setzen und es Schritt für Schritt auszufüllen. Wenn ich im März meine Steuern machen, könnte ich evtl. einen Blogpost dazu schreiben.

      Bis bald,

      FinanzFabio

  11. Hi Fabio

    Den Artikel „ETFs für dummies“ ist echt gut verständlich geschrieben. Für mich als Laiin sehr hilfreich. Danke . Beim Thema Broker schreibst du, dass du dein Geld lieber in der Schweiz hast. Könntest du dies noch genauer erläutern?

    Gruss
    Gabriela

    1. Hallo Gabriela

      Natürlich. Wenn ein Broker pleite geht, weiss ich in der Schweiz, wie ich wieder an mein Geld komme. Im Ausland weiss ich das nicht.

      Bis bald,

      FF

      1. Hallo Fabio
        Danke für die Antwort. Jetzt habe ich noch eine Frage dazu. Wenn meine Investition direkt durchgereicht wird, ohne dass im Depot was liegt, dann kann es mir doch egal sein, wenn der Broker Pleite geht. Oder? Denn meine Wertpapiere bleiben mir. Und es gibt Einlagensicherung bis 100‘000, falls doch was beim Broker geparkt wäre. Habe ich da richtig recherchiert? Bin mich grad so am informieren über ETFs mit der Absicht zu investieren.
        🙏🏼

        Lg Gabriela

        1. Hallo Gaby

          Einlagensicherung hast du nur auf Kontoguthaben. Aktien und ETF sind kein Kontoguthaben, sondern Anteile an Unternehmen. Die Wertpapiere bleiben ja, aber wie verschiebst du die dann? Wie ist das vorgehen? Kommen die auf dich zu oder musst du selbst aktiv werden? Für mich zu viele Fragen, zu viel Aufwand.

          Hoffe du verstehst, was ich meine.

          Bis bald,

          FinanzFabio

  12. Frage zu Thesaurierende ETF (bei Swissquote):

    „Er investiert sie sofort wieder in sich selbst, sprich er kauft mit den Dividenden weitere Anteile für dich dazu“

    Heisst das, wenn 1x Anteil 100CHF ist und die Gewinne/Erträge irgendwann sich zu 100CHF akkumulieren (im Hintergrund) und ich dann automatisch 2x Anteile des ETFs habe.

    Also wie funktioniert das in der Praxis mit den angesammelten Beträgen?
    (ich kann ja nur „Natürliche Zahlen“ (Ganzzahlen) als Anteile kaufen/verkaufen, ist ja nicht wie bei Bitcoin, welche bis zur 8ten Dezimalstelle (0.00000001) einen Wert hat, darum verstehe ich das „Reinvestiert“ in der Praxis nicht.

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