FinanzFabio empfiehlt
Saxo Bank Schweiz – mein Testsieger im ETF-Sparplan-Vergleich 2026
Über 100 ETFs gratis besparbar, 0 CHF Depotgebühr, ab CHF 50/Monat. Über meinen Partnerlink: CHF 200 Handelsgebühren geschenkt.
Zur Saxo Bank Schweiz →Werbung / Affiliate-Link. Mehr dazu im Transparenz-Hinweis.
"Welchen ETF-Sparplan soll ich nehmen?" – diese Frage bekomme ich in meinen Coachings gefühlt dreimal pro Tag. Und ich verstehe sie. In meinem ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 zeige ich dir, warum die Wahl des Anbieters über 20 Jahre locker den Unterschied zwischen CHF 50'000 und CHF 65'000 Endkapital ausmachen kann. Sieben Anbieter habe ich getestet, fünf davon nutze ich persönlich oder bei Coaching-Klienten. Stand Februar/März 2026. Mein Testsieger ist Saxo Bank – aber ehrlich: nicht für alle. Wer monatlich CHF 25 sparen will, ist bei Saxo falsch. Wer Aktienregister-Stimmrechte braucht, ebenfalls. Wer eine vollautomatisierte Lösung ohne ETF-Auswahl will, sowieso. Hier kommt der vollständige ETF-Sparplan-Vergleich für die Schweiz: Saxo, Swissquote, Yuh, neon, PostFinance, Zuger Kantonalbank und Robo-Advisor.
Was dich in diesem Beitrag erwartet
- ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 – Antwort in 60 Sekunden
- Bewertungskriterien für meinen ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026
- 🥇 Platz 1 im ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026: Saxo Bank AutoInvest
- 🥈 Platz 2: Swissquote Invest Easy
- 🥉 Platz 3: Yuh – die App für Einsteiger
- Platz 4: neon invest – der FX-Spezialist
- Platz 5: PostFinance E-Trading
- Platz 6: Zuger Kantonalbank ETF-Sparplan
- Alternative: Robo-Advisor statt ETF-Sparplan?
- Welcher ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026-Gewinner passt zu welchem Anlegertyp?
- Zinseszins-Rechenbeispiel: Was die Anbieter-Wahl im ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 kostet
- Wechsel-Anleitung: Zum Testsieger des ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 migrieren
- Häufige Fragen zum ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026
- Weiterführende Quellen
ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 – Antwort in 60 Sekunden
| Anbieter | Gratis-ETFs | Min. Sparrate | Depotgebühr | Testsieger |
| Saxo Bank (AutoInvest) | 100+ | CHF 50 | 0 CHF | 🥇 Platz 1 |
| Swissquote Invest Easy | 500+ Sparpläne | CHF 50 | CHF 80–200/J | 🥈 Platz 2 |
| Yuh | 21 | CHF 25 (Bruchstücke) | 0 CHF | 🥉 Platz 3 |
| neon invest | 8 | CHF 50 | 0 CHF | Platz 4 |
| PostFinance E-Trading | 0 (1 % Kaufgebühr) | CHF 50 | höher | Platz 5 |
| Zuger Kantonalbank | eigene Liste | CHF 100 | höher | Platz 6 |
| Truewealth / findependent (Robo) | Portfolio automatisch | CHF 50 | 0,40–1,00 % p.a. | Alternative |
Stand Februar/März 2026. Quellen: Anbieter-Webseiten, moneyland.ch ETF-Sparplan-Vergleich, eigene Recherche. Aktuelle Konditionen direkt beim Anbieter prüfen.
Das Wichtigste in Kürze
ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 – die Highlights:
- Günstigster Anbieter: Saxo Bank (0 CHF Kauf + 0 CHF Depot + 100+ Gratis-ETFs)
- Bestes Komplettpaket: Swissquote (500+ Sparpläne, Aktienregister-Eintragung)
- Bester Einsteiger: Yuh (ab CHF 25 mit Fractional Trading, einfache App)
- Spezial-Tipp Fremdwährung: neon invest (0 % FX via BX Swiss)
- Alle FINMA-reguliert mit Schweizer Einlagensicherung bis CHF 100'000
- Mein Setup persönlich: AutoInvest bei Saxo + Säule 3a separat bei VIAC
Bewertungskriterien für meinen ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026
Sieben Anbieter habe ich im ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 unter die Lupe genommen. Jeder hat seinen Sweet Spot. Damit du den richtigen findest, habe ich fünf Kriterien angewandt – die fünf, die im Coaching wirklich den Unterschied machen.
1. Kaufgebühren beim Sparplan-Lauf
Bei CHF 500 Monatssparrate × 12 Monate × 25 Jahre = CHF 150'000 eingezahlt. Bei 1 % Kaufgebühr (PostFinance-Niveau) sind das CHF 1'500 Gebühren über die Laufzeit. Bei 0 % (Saxo, Yuh, neon) gar nichts. Das Geld arbeitet stattdessen weiter im Markt.
2. Depotgebühren
Manche Anbieter (Swissquote, PostFinance) verlangen jährliche Depotgebühren – Saxo, Yuh und neon nicht. Über 25 Jahre bei CHF 80 Depotgebühr sind das CHF 2'000 versteckte Kosten.
3. ETF-Auswahl
Wie viele und welche ETFs kannst du besparen? Saxo dominiert mit 100+ Gratis-ETFs inkl. der populärsten Welt-Indizes. neon hat nur 8, aber die wichtigen (Invesco FTSE All-World, MSCI World) sind dabei. Mehr zur konkreten Auswahl in meinem Artikel zu den besten ETFs für Saxo AutoInvest.
4. Mindestsparrate und Bruchstücke
Saxo und neon verlangen mindestens CHF 50. Yuh schon ab CHF 25 dank Fractional Trading (du kannst Bruchstücke kaufen). Wer mit kleinen Beträgen starten will, hat bei Yuh den niedrigsten Einstieg.
5. Steuern und Service-Extras
Gratis e-Steuerauszug spart pro Jahr CHF 50–100 gegenüber kostenpflichtigen Konkurrenten. Saxo bietet ihn ab Steuerjahr 2025 gratis. Auch wichtig: FINMA-Regulierung (alle ja), Einlagensicherung bis CHF 100'000 (alle ja), und ob Wertschriften als Sondervermögen geführt werden (alle ja).
🥇 Platz 1 im ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026: Saxo Bank AutoInvest
Warum Saxo auf Platz 1 landet
Saxo Bank hat 2024 die Gebühren radikal gesenkt und im Herbst 2024 das AutoInvest-Sparplan-Modul lanciert. Heute ist es das schlankste Angebot am Markt: 0 CHF Kauf, 0 CHF Depot, über 100 Gratis-ETFs. Punkt.
| Saxo Bank AutoInvest – Konditionen 2026 | Wert |
| Kaufgebühren beim Sparplan-Lauf | 0 CHF |
| Depotgebühren | 0 CHF |
| Anzahl Gratis-ETFs | über 100 |
| Mindestsparrate | CHF 50/Monat |
| Ausführung | 5. jedes Monats automatisch |
| FX-Gebühr (bei Fremdwährungs-ETF ohne Unterkonto) | 0,25 % |
| e-Steuerauszug | gratis (ab Steuerjahr 2025) |
| Verkaufsgebühr ETF (nicht Sparplan) | 0,08 %, Min. CHF 3 |
| Banklizenz | Saxo Bank (Switzerland) AG, FINMA |
Vorteile Saxo Bank AutoInvest
- Tiefste Gebührenstruktur im Schweizer Vergleich
- Grösste ETF-Auswahl gratis besparbar
- Volle Schweizer Banklizenz, FINMA-reguliert, esisuisse-Einlagensicherung
- Gratis e-Steuerauszug spart CHF 50–100 jährlich
- Hauptaktionär seit 2026: Schweizer Privatbank J. Safra Sarasin (mehr im Übernahme-Artikel)
Nachteile Saxo Bank AutoInvest
- Mindestsparrate CHF 50 (Yuh geht ab CHF 25)
- Keine Bruchstücke ausserhalb des AutoInvest
- Plattform anfangs komplex (drei Oberflächen)
- FX-Falle ohne USD-Unterkonto bei Fremdwährungs-ETFs
- Mehr Saxo-Nachteile im Detail in meinem Artikel Saxo Bank Nachteile Schweiz
Für wen Saxo der beste ETF-Sparplan ist
Saxo passt für Anleger, die langfristig denken, eine breite ETF-Auswahl wollen und sich am liebsten von Gebühren komplett befreien. Wenn du mindestens CHF 100/Monat sparen willst und nicht zwingend Bruchstücke benötigst, gibt es 2026 keinen günstigeren Anbieter.
🥈 Platz 2: Swissquote Invest Easy
Swissquote ist der Schweizer Trading-Pionier mit der grössten Anlageauswahl im Land. Der Sparplan "Invest Easy" deckt nicht nur ETFs ab, sondern auch Einzelaktien und sogar Krypto-Sparpläne – insgesamt über 500 Instrumente.
| Swissquote Invest Easy – Konditionen 2026 | Wert |
| Kaufgebühren Sparplan | ab CHF 3 (bis CHF 500), CHF 9 (ab CHF 1'000) |
| Depotgebühren | CHF 80–200/Jahr (je nach Depotgrösse) |
| Anzahl Sparplan-Instrumente | über 500 (inkl. Aktien und Krypto) |
| Aktienregister-Eintragung | ✓ ja, gratis |
| Krypto-Sparpläne | ✓ ja (echte Coins) |
| e-Steuerauszug | kostenpflichtig (typisch CHF 75–125) |
Wann Swissquote die bessere Wahl ist
Swissquote schlägt Saxo, wenn du Aktienregister-Eintragung brauchst (Stimmrecht an Schweizer GVs), echte Kryptowährungen halten willst oder die grösstmögliche Anlageauswahl suchst. Bei Depots über CHF 100'000 schmelzen die Depotgebühren prozentual sehr stark – dann sind die laufenden Kosten konkurrenzfähig. Mehr im Direkt-Vergleich Saxo Bank vs. Swissquote 2026.
🥉 Platz 3: Yuh – die App für Einsteiger
Yuh ist die Mobile-First-Lösung in der Schweizer Finanz-Welt. Seit 2025 gehört Yuh zu 100 % Swissquote (PostFinance hat ihren Anteil verkauft). Die App kombiniert Konto, Karte und ETF-Sparplan in einer einzigen Oberfläche.
| Yuh ETF-Sparplan – Konditionen 2026 | Wert |
| Kaufgebühren Sparplan (Gratis-ETFs) | 0 CHF |
| Depotgebühren | 0 CHF |
| Anzahl Gratis-ETFs | 21 (Stand Januar 2026) |
| Mindestsparrate | CHF 25 (mit Fractional Trading) |
| FX-Gebühr | 0,95 % (vergleichsweise hoch) |
| App-Bedienung | intuitiv, Einsteiger-freundlich |
Wann Yuh die bessere Wahl ist
Wer mit ganz kleinen Beträgen (ab CHF 25) starten will und eine einfache App-Lösung sucht, ist bei Yuh richtig. Auch wer komplexe Plattformen scheut und nur einen schlanken Welt-ETF besparen will, fährt mit Yuh super. Achtung: Beim FX-Wechsel ist Yuh deutlich teurer als Saxo (0,95 % vs. 0,25 %) – wer USD-ETFs sparen will, sollte sich das überlegen.
Platz 4: neon invest – der FX-Spezialist
neon invest ist Teil der Schweizer Smartphone-Bank neon. Was neon einzigartig macht: 0 % Währungswechsel-Gebühr beim Handel über die BX Swiss. Das ist im Schweizer Markt fast konkurrenzlos.
| neon invest – Konditionen 2026 | Wert |
| Kaufgebühren Sparplan (Gratis-ETFs) | 0 CHF |
| Kaufgebühren (Nicht-Gratis-ETFs) | 0,5 %, Min. CHF 1 |
| Depotgebühren | 0 CHF |
| Anzahl Gratis-ETFs | 8 (inkl. Invesco FTSE All-World) |
| FX bei BX Swiss Handel | 0 % (einzigartig!) |
| Dividenden-Auszahlung | automatisch in CHF (Interbankenmarge 1,5 %) |
| Aktienregister-Eintragung | ✗ nein |
Wann neon die bessere Wahl ist
neon ist erste Wahl, wenn du primär in EUR- oder USD-ETFs sparen willst und mit der überschaubaren Auswahl von 8 Gratis-ETFs zufrieden bist. Der Invesco FTSE All-World (TER 0,15 %) ist dabei – das reicht für ein solides Welt-Portfolio. Die 0 % FX-Quote ist ein echtes Killer-Feature für Sparplan-Anleger mit Fremdwährungs-Fokus.
Platz 5: PostFinance E-Trading
PostFinance bietet seinen ETF-Sparplan über die hauseigene E-Trading-Plattform an. Technisch wird die Plattform von Swissquote betrieben – sie ist also bewährt, allerdings funktional reduziert. Hauptkonkurrenz-Argument: für viele Schweizer ist PostFinance die Hausbank, und alles unter einem Dach hat Komfortwert.
| PostFinance E-Trading – Konditionen 2026 | Wert |
| Kaufgebühren Sparplan | ca. 1 % (volumenabhängig) |
| Trading-Credit | CHF 18 pro Quartal (für Kunden) |
| Depotgebühren | je nach Service-Paket |
| Anzahl Gratis-Sparplan-ETFs | 0 (alle kostenpflichtig) |
| Aktienregister-Eintragung | ✓ ja |
Wann PostFinance eine Option ist
Nur wenn du sowieso PostFinance-Kunde bist und alles unter einem Dach haben willst. Die 1 %-Kaufgebühr ist im 2026er-Markt nicht konkurrenzfähig – über 25 Jahre frisst sie tausende Franken Rendite. Der CHF 18/Quartal Trading-Credit (CHF 72/Jahr) federt etwas ab, reicht aber für Sparplan-Anleger mit mehreren Trades nicht aus.
Platz 6: Zuger Kantonalbank ETF-Sparplan
Die Zuger Kantonalbank ist eine von wenigen Schweizer Kantonalbanken, die explizit ETF-Sparpläne anbieten. Klassisches Banking-Modell: Filiale, persönliche Beratung, dafür höhere Gebühren als die digitalen Anbieter. Mit Staatsgarantie des Kantons Zug.
| Zuger Kantonalbank – Konditionen 2026 | Wert |
| Kaufgebühren Sparplan | höher als bei Online-Brokern |
| Mindestsparrate | CHF 100 |
| Staatsgarantie | ✓ Kanton Zug |
| Persönliche Beratung | ✓ Filiale |
Wann eine Kantonalbank Sinn macht
Wer maximale Sicherheit will (Staatsgarantie zusätzlich zur esisuisse-Einlagensicherung) und gleichzeitig persönliche Beratung in einer Filiale braucht. Für reine Sparplan-Anleger mit langfristigem ETF-Fokus ist die Kostenstruktur aber zu teuer – über 25 Jahre summieren sich die Gebührendifferenzen zu Tausenden.
Alternative: Robo-Advisor statt ETF-Sparplan?
Wer keine eigene ETF-Auswahl treffen will, kann auch zu einem Robo-Advisor wechseln. Dort wird das Portfolio automatisch nach deinem Risikoprofil zusammengestellt und gerebalanced. Die zwei wichtigsten Schweizer Anbieter:
Truewealth
- Verwaltungsgebühr 0,5–1,0 % p.a. (sinkend mit Depotgrösse)
- Ab CHF 8'500 Einstieg, CHF 50 monatlich für Sparplan
- Automatisches Rebalancing, Steueroptimierung
- Schweizer Banklizenz (Saxo Bank ist Depotbank von Truewealth bei Schweizer Konten)
findependent
- Verwaltungsgebühr 0,40 % bis CHF 30'000, sinkend bei höheren Beträgen
- Ab CHF 500 Einstieg, kein Sparplan-Mindestbetrag
- Vollständig in App, sehr einsteigerfreundlich
- Vermögensverwaltungs-Mandat (passiv, ETF-basiert)
Robo vs. eigener ETF-Sparplan – wann was?
Robo-Advisor sind teurer als ein selbst gebauter ETF-Sparplan. Aber: Sie nehmen dir die Entscheidung ab. Wer ehrlich zugibt, sich nicht für ETFs interessieren zu wollen, fährt mit findependent oder Truewealth besser als mit gar keinem Sparplan. Wer Spass an der ETF-Auswahl hat und 30 Minuten pro Jahr für Rebalancing übrig hat, fährt mit Saxo AutoInvest günstiger.
Welcher ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026-Gewinner passt zu welchem Anlegertyp?
Hier die kompakte Empfehlung aus meinem ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026:
| Anlegertyp | Empfehlung | Warum |
| Komplett-Anfänger, CHF 25–100/Monat | Yuh | Tiefster Einstieg, einfache App |
| Kostenbewusst, CHF 100–1'000/Monat | Saxo AutoInvest | 0 CHF Gebühren, grösste Auswahl |
| Stimmrechts-Aktionär | Swissquote | Aktienregister-Eintragung gratis |
| Krypto-Native | Swissquote | Echte Coins, Krypto-Sparpläne |
| USD/EUR-ETF-Fokus, kleine Beträge | neon invest | 0 % FX-Quote |
| "Will nichts entscheiden müssen" | findependent / Truewealth | Robo-Advisor |
| Will alles unter einem Bank-Dach | PostFinance / Kantonalbank | Hausbank-Lösung |
Zinseszins-Rechenbeispiel: Was die Anbieter-Wahl im ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 kostet
Damit du den finanziellen Hebel des ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 verstehst: Hier eine konkrete Berechnung. Annahme: CHF 500/Monat über 25 Jahre, durchschnittlich 6 % Nettorendite p.a. nach Inflation, eingezahltes Kapital CHF 150'000.
| Anbieter | Geschätzte Gesamtgebühren über 25 J | Endkapital ca. |
| Saxo AutoInvest (0 % Kauf + 0 % Depot) | ~ CHF 0 | ~ CHF 347'000 |
| Yuh (0 % Gratis-ETFs) | ~ CHF 0 | ~ CHF 347'000 |
| Swissquote (CHF 3/Trade + CHF 80 Depot) | ~ CHF 3'000 | ~ CHF 340'000 |
| PostFinance (1 % Kauf, kleines Trading-Credit) | ~ CHF 4'500 | ~ CHF 335'000 |
| Robo-Advisor 0,5 % p.a. (laufend auf Vermögen) | ~ CHF 18'000 | ~ CHF 318'000 |
Vereinfachte Modellrechnung. Reale Renditen schwanken; Anbieter-Gebühren können sich ändern; Steuern nicht berücksichtigt. Aber: Die Differenz zwischen Saxo und PostFinance liegt realistisch bei CHF 10'000+ über 25 Jahre. Beim Robo-Advisor noch deutlich mehr.
Wechsel-Anleitung: Zum Testsieger des ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 migrieren
Wer aktuell bei einem teureren Anbieter ist (PostFinance, Migros Bank, Raiffeisen, klassische Kantonalbanken) sollte überlegen, ob ein Wechsel sich lohnt. Über 25 Jahre sind vier- bis fünfstellige Beträge im Spiel. Hier die Schritte für eine saubere Migration zu Saxo (das gleiche Prinzip funktioniert auch für Yuh, neon oder Swissquote).
Schritt 1: Neues Depot beim Wunsch-Anbieter eröffnen
Bei Saxo geht das vollständig digital in rund 10 Minuten, plus 1–3 Werktage für die KYC-Verifizierung. Ablauf in meinem Artikel Saxo Bank Kontoeröffnung.
Schritt 2: Bestehende Wertschriften übertragen oder verkaufen?
Zwei Optionen. Übertrag (Custody Transfer): Deine Wertschriften gehen zum neuen Broker, ohne dass du verkaufen musst. Vorteil: Keine Realisierung von Kapitalgewinnen, keine Wiederkauf-Gebühren. Nachteil: kostet pauschal je nach abgebenden Broker CHF 50–200 pro Position. Verkauf und Wiederkauf: Wertschriften verkaufen, Cash überweisen, neu kaufen. Vorteil: Keine Übertragsgebühren. Nachteil: Verkauf- und Wiederkauf-Gebühren plus eventuell Tag X eine Marktbewegung.
Schritt 3: Sparplan beim neuen Anbieter einrichten
Bei Saxo: AutoInvest-Sub-Konto aktivieren, ETF auswählen, Monatsrate festlegen, Daueraufträg einrichten. 15 Minuten Aufwand. Anleitung in meinem Saxo AutoInvest-Artikel.
Schritt 4: Altes Depot schliessen
Nach erfolgreichem Übertrag das alte Depot kündigen. Achtung auf laufende Dauer-Aufträge, Dividenden-Buchungen und allfällige offene Trades. Eine Kündigungs-Bestätigung schriftlich aufheben für die Steuererklärung des Folgejahres.
Wann sich ein Wechsel rechnet
Faustregel aus meinen Coachings: Wenn du jährlich mehr als CHF 100 an vermeidbaren Gebühren zahlst (Depot + Kauf + e-Steuerauszug-Gebühr), lohnt sich ein Wechsel. Bei CHF 300+ jährlich sowieso. Der einmalige Aufwand des Wechsels (rund 2 Stunden inklusive Übertrag) amortisiert sich meist im ersten Jahr.
💡 Aus Fabios Erfahrung
Coaching-Fall 2024 – PostFinance-Falle: Markus, 36, hatte 4 Jahre lang seinen ETF-Sparplan bei PostFinance laufen. CHF 400/Monat. Die 1 %-Kaufgebühr summierte sich auf rund CHF 192 pro Jahr nur an Kaufgebühren – plus Depotgebühren. Wir haben den Sparplan zu Saxo migriert. Ersparnis: rund CHF 250/Jahr. Auf 25 Jahre extrapoliert: CHF 6'250 mehr Vermögen, plus die Renditen, die diese Gebühren mit erwirtschaftet hätten – realistisch CHF 12'000–15'000 Mehrwert.
Eigene Strategie 2025 – Hybrid-Setup: Ich habe selbst Saxo AutoInvest als Haupt-Sparplan (4 ETFs, monatlich) und parallel die Säule 3a bei VIAC. Insgesamt drei Konten, drei separate e-Steuerauszüge. Klingt nach Aufwand – ist es nicht. Beim Steuern-Import dauert das Zusatz-Konto 2 Minuten. Dafür spare ich beim Sparplan jährlich vierstellig im Vergleich zu meinem alten Setup bei Swissquote.
Mein Take: Der teuerste Sparplan ist der, den du gar nicht startest, weil du dich nicht entscheiden kannst. Wenn du komplett unschlüssig bist: Eröffne Yuh, starte mit CHF 50/Monat im VWRL. Du verlierst nichts und kannst später jederzeit migrieren. Aktion schlägt Perfektion.
Häufige Fragen zum ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026
Die folgenden sechs Fragen kommen mir aus meinem ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 in den Coaching-Gesprächen am häufigsten unter:
Welcher ETF-Sparplan ist in der Schweiz am günstigsten?
Saxo Bank AutoInvest ist der günstigste ETF-Sparplan der Schweiz 2026: 0 CHF Kaufgebühren bei über 100 Gratis-ETFs, 0 CHF Depotgebühren, ab CHF 50/Monat. Gratis e-Steuerauszug ab Steuerjahr 2025. Wer mit kleineren Beträgen ab CHF 25 starten will, wählt Yuh. Wer Fremdwährungs-ETFs primär bespart, fährt mit neon invest am günstigsten (0 % FX über BX Swiss).
Hat Saxo den besten ETF-Sparplan?
Für die meisten Schweizer Privatanleger ja. Saxo gewinnt meinen ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 als Testsieger mit der grössten Auswahl und der tiefsten Gebührenstruktur. Aber: Wer ab CHF 25 starten will, ist bei Yuh besser. Wer Stimmrechte an Schweizer GVs ausüben will, bei Swissquote. Wer "nichts entscheiden" will, bei einem Robo-Advisor wie findependent.
Welcher Broker hat die meisten Gratis-ETFs?
Saxo Bank klar – mit über 100 Gratis-ETFs im AutoInvest-Sparplan (Stand Februar 2026). Yuh kommt auf 21 ETFs, neon auf 8. Swissquote bietet zwar 500+ Sparplan-Instrumente an, aber dort fallen Kaufgebühren ab CHF 3 pro Ausführung an – nicht kostenlos.
Lohnt sich ein Robo-Advisor statt Sparplan?
Robo-Advisor wie Truewealth oder findependent sind teurer als ein selbst gebauter ETF-Sparplan (0,4–1,0 % p.a. statt 0 %). Sie lohnen sich aber für alle, die sich ehrlich nicht für ETF-Auswahl interessieren wollen. Wer dafür 30 Minuten/Jahr für Rebalancing aufwendet, spart über 25 Jahre vier- bis fünfstellige Beträge im Vergleich zum Robo. Wer ohne Robo aber gar nicht erst anfangen würde, ist mit Robo besser bedient.
Kann ich bei Swissquote einen Sparplan machen?
Ja, mit "Invest Easy" bietet Swissquote über 500 Sparplan-Instrumente an – inklusive ETFs, Aktien und Krypto. Kaufgebühren ab CHF 3 (bis CHF 500 Order) bzw. CHF 9 (ab CHF 1'000). Depotgebühren CHF 80–200/Jahr je nach Depotgrösse. Aktienregister-Eintragung gratis. Mehr im direkten Vergleich Saxo vs. Swissquote.
Was kostet ein ETF-Sparplan bei Yuh?
Bei Yuh ist der Sparplan auf 21 ausgewählte ETFs kostenfrei (0 CHF Kaufgebühr) – Stand Januar 2026. Andere ETFs ausserhalb der Gratis-Liste kosten reguläre Trading-Gebühren. Keine Depotgebühren. Mindestsparrate CHF 25 dank Fractional Trading. Bei Fremdwährungs-ETFs fallen 0,95 % Wechselgebühr an, was bei USD-/EUR-Sparplänen die Gesamtkosten relativ stark erhöht.
Mein Take dazu
Der ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 hat einen klaren Sieger: Saxo Bank AutoInvest. Tiefste Gebühren, grösste Auswahl, gratis e-Steuerauszug, FINMA-Banklizenz, neue Schweizer Eigentümerin (J. Safra Sarasin). Wer monatlich CHF 100 oder mehr in einen Welt-ETF sparen will, wird kaum einen besseren Anbieter finden.
Aber: Der beste Sparplan ist nicht zwingend der günstigste. Wer ab CHF 25 starten will, nimmt Yuh – die geringen Mehrkosten verschwinden in der Anfangsphase ohnehin. Wer auf Aktionärsversammlungen mitstimmen will, geht zu Swissquote. Wer keine Entscheidung treffen will, zum Robo-Advisor. Das ist ehrliche Empfehlung statt Affiliate-Pflicht. Und vor allem: Fang heute an. Der teuerste Sparplan ist der, der nie startet.
Weiterführende Quellen
- FINMA – Aufsicht über Saxo, Swissquote, Yuh, neon, PostFinance
- esisuisse – Einlagensicherung Schweiz (CHF 100'000)
- Moneyland – ETF-Sparplan-Vergleich Schweiz
- justETF – ETF-Datenbank
- FinanzFabio – Saxo AutoInvest im Detail
- FinanzFabio – Beste ETFs für Saxo AutoInvest
- FinanzFabio – Saxo Bank vs. Swissquote
- FinanzFabio – Erste Aktie kaufen bei Saxo
- FinanzFabio – Saxo Bank Gebühren
- FinanzFabio – Für wen lohnt sich das Saxo-Depot?
- FinanzFabio – J. Safra Sarasin Saxo Übernahme
- FinanzFabio – Saxo Bank Nachteile Schweiz
- FinanzFabio – Saxo Aktienregister & Proxy Voting
Bis bald, FinanzFabio
Über den Autor
Fabio Marchesin
Eidg. dipl. Finanzplanungsexperte, Gründer von FinanzFabio (seit 2018). Vater, lebt in Lenzburg AG. Über 258'000 Follower-Community. Bekannt aus NZZ, Tagesanzeiger, Blick, 20 Minuten, Handelszeitung und Finews. Ich nutze Saxo AutoInvest selbst und teste mit eigenem Geld. Affiliate-Partnerschaften (z.B. Saxo, Swissquote, Yuh) beeinflussen meine Bewertung nicht. Dieser Artikel ist keine individuelle Anlageberatung.
Hinweis zur Transparenz: Dieser Artikel wurde von mir konzipiert und redaktionell verantwortet. Bei der Recherche und Strukturierung kamen KI-gestützte Tools zum Einsatz. Alle Gebühren-, Konditionen- und Angebotsangaben wurden manuell gegen die Anbieter-Webseiten (Saxo, Swissquote, Yuh, neon, PostFinance, Zuger Kantonalbank, Truewealth, findependent), den moneyland.ch ETF-Sparplan-Vergleich und unabhängige Reviews (becomewealthy.ch, schwiizerfranke.com, simplemoney.ch, schweizerfinanzblog.ch) verifiziert (Stand Februar/März 2026). Gebühren und Konditionen variieren und können sich ändern – aktuelle Werte direkt beim Anbieter prüfen, bevor du dich entscheidest.