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ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026

ETF Spar­plan Schweiz Vergleich 2026

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Der ETF Sparplan Schweiz Vergleich zeigt: 2026 hast du als Schweizer Anleger so viele Möglichkeiten wie nie zuvor, automatisiert in ETFs zu investieren. Saxo, Swissquote, Yuh und neon bieten alle ETF-Sparpläne an – doch bei den Gebühren gibt es riesige Unterschiede. Wer kostenlos investieren will, kommt an der SAXO Bank kaum vorbei. Stand Februar 2026.

ETF Sparplan Schweiz Vergleich 2026 – wer macht das Rennen?

„Welchen ETF-Sparplan soll ich nehmen?" – Diese Frage bekomme ich in meinen Coachings gefühlt dreimal am Tag. Und ich versteh's. Noch vor drei Jahren hattest du in der Schweiz praktisch keine Wahl. Heute stolperst du über Angebote von Saxo, Swissquote, Yuh, neon und noch ein paar mehr.

Das Problem? Die Gebühren sind so unterschiedlich, dass du über 10 Jahre locker ein paar tausend Franken Unterschied hast. Und das nur, weil du den falschen Broker gewählt hast. Lass uns das also mal aufräumen.

In diesem ETF Sparplan Schweiz Vergleich schaue ich mir die vier grössten Schweizer Anbieter an: Saxo, Swissquote, Yuh und neon. Alle FINMA-reguliert, alle mit automatischem Sparplan. Aber welcher ist wirklich der Beste für dich?

Das Wichtigste in Kürze

  1. Saxo bietet den günstigsten ETF-Sparplan der Schweiz: 0 CHF Kaufgebühren, 0 CHF Depotgebühren, über 100 kostenlose ETFs.
  2. Swissquote hat das grösste Angebot mit 500+ Sparplänen (inkl. Aktien und Krypto), kostet aber ab CHF 3 pro Ausführung plus CHF 80 Depotgebühren pro Jahr.
  3. Yuh punktet mit Einfachheit und 21 kostenlosen ETFs im Sparplan – ideal für Einsteiger mit kleineren Beträgen.
  4. neon überrascht mit 0 CHF Währungswechselgebühren und 8 kostenlosen Sparplan-ETFs – inklusive dem beliebten Invesco FTSE All-World.
  5. Alle vier Anbieter sind FINMA-reguliert und bieten Schweizer Einlagensicherung bis CHF 100'000.
  6. Für langfristigen Vermögensaufbau zählt vor allem eins: tiefe Gesamtkosten. Jeder Franken Gebühren fehlt dir später beim Zinseszins.
  7. Stempelsteuer fällt bei allen Schweizer Brokern an – das ist kein Broker-Problem, sondern eine Bundessteuer.

ETF Sparplan Schweiz – der grosse Gebührenvergleich 2026

Bevor wir ins Detail gehen, hier die harten Fakten. Ich hab dir alles in einer Tabelle zusammengestellt – mit verifizierten Zahlen direkt von den Anbietern (Stand Februar 2026):

Kriterium Saxo Swissquote Yuh neon
Kaufgebühr Sparplan CHF 0 CHF 3–9* 0,5% (mind. CHF 1)** 0,5%**
Kostenlose ETFs im Sparplan 100+ 0 21 8
Depotgebühren / Jahr CHF 0 CHF 80–200 CHF 0 CHF 0
Währungswechsel (FX) 0,25% 0,95% 0,95% 0% (beim Handel)
Besparbare ETFs total 100+ 115+ 60+ 80+
Fractional Trading Nein Ja Ja Nein
Mindest-Sparrate CHF 1 CHF 1 CHF 25 CHF 1
E-Steuerauszug Kostenlos CHF 25+ CHF 25 Kostenlos (eTax)
Ausführungstage 5. des Monats Frei wählbar Frei wählbar 3. / 15. / 28.
Regulierung FINMA 🇨🇭 FINMA 🇨🇭 FINMA 🇨🇭 FINMA 🇨🇭

*ETF Leaders an der SIX: CHF 3 bis 500, CHF 5 bis 1'000, CHF 9 ab 1'000. **Ausgewählte ETFs im Sparplan kostenlos (siehe Details unten). Stempelsteuer fällt bei allen Anbietern zusätzlich an. Quellen: saxo.com, swissquote.com, yuh.com, neon-free.ch – Stand Februar 2026.

Du siehst: Die Unterschiede sind massiv. Aber Zahlen allein erzählen nicht die ganze Geschichte. Schauen wir uns jeden Anbieter genauer an.

Saxo Bank – der Kostensieger im ETF Sparplan Schweiz Vergleich

Ich sag's dir direkt: Wenn es dir primär um tiefe Kosten geht, führt 2026 kein Weg an Saxo vorbei. Der AutoInvest-Sparplan ist komplett kostenlos – keine Kaufgebühren, keine Depotgebühren. Du zahlst im Sparplan einzig die TER des ETFs selbst (oft unter 0,2%) und die gesetzliche Stempelsteuer.

Was mich persönlich überzeugt: Über 100 ETFs von grossen Anbietern wie iShares, Vanguard und Invesco sind ohne Kaufgebühren besparbar. Du wählst deinen Betrag, deine ETFs – und am 5. des Monats wird automatisch investiert. Fertig. Kein Stress, kein Timing.

Die Währungswechselgebühr von 0,25% ist die tiefste im Vergleich. Wenn du also in USD-ETFs investierst, sparst du gegenüber Swissquote und Yuh (beide 0,95%) massiv. Wie der Saxo AutoInvest ETF-Sparplan genau funktioniert, habe ich dir in einem separaten Beitrag erklärt.

Saxo ist ideal für: Kostenbewusste Anleger, die langfristig investieren und bei den Gebühren keinen Rappen verschenken wollen.

Swissquote – der Allrounder mit dem grössten Angebot

Swissquote ist der grosse Name im Schweizer Online-Brokerage – und das nicht ohne Grund. Mit über 500 Sparplan-fähigen Titeln (ETFs, Aktien, Krypto) bietet niemand sonst so viel Auswahl. Und seit der Gebührensenkung Ende 2024 sind die Kosten für kleine Beträge deutlich fairer geworden.

Die Sparplan-Gebühren für ETF Leaders an der SIX Swiss Exchange: CHF 3 bis CHF 500 Volumen, CHF 5 bis CHF 1'000 und CHF 9 darüber. Dazu kommen allerdings Depotgebühren von mindestens CHF 80 pro Jahr – das tut weh, besonders wenn dein Depot noch klein ist.

Der grosse Pluspunkt: Swissquote bietet seit Oktober 2024 auch Fractional Trading an. Du kannst also exakt CHF 100 in einen ETF investieren, auch wenn ein ganzer Anteil CHF 130 kostet. Das ist clever und löst ein echtes Problem.

Swissquote ist ideal für: Anleger, die alles aus einer Hand wollen – Konto, Depot, Krypto, Vorsorge – und bereit sind, dafür etwas mehr zu bezahlen.

Yuh – die einfachste App für ETF-Einsteiger

Yuh ist seit Juli 2025 eine 100%-Tochter von Swissquote. Und genau das merkst du: Die App ist simpel, schön gemacht und perfekt für alle, die nicht stundenlang Broker-Vergleiche lesen wollen (obwohl du gerade genau das tust – Respekt!).

Die Standardgebühr von 0,5% (mindestens CHF 1) ist okay, aber nicht günstig. Spannend wird es bei den 21 ETFs, die du im Sparplan komplett ohne Kaufgebühren besparen kannst – darunter die beliebten Vanguard FTSE All-World ETFs (VWRL und VWRA). Das reicht für ein solides Weltportfolio.

Yuh hat keine Depotgebühren und bietet Fractional Trading. Das heisst: Auch mit CHF 25 pro Monat kannst du starten. Aber aufgepasst – der Währungswechsel kostet 0,95%. Wenn du in ETFs investierst, die nicht in CHF gehandelt werden, frisst das deine Rendite.

Yuh ist ideal für: Einsteiger, die eine All-in-One-App suchen und mit den 21 kostenlosen Sparplan-ETFs zufrieden sind.

neon – der Underdog mit cleverer Gebührenstruktur

neon ist die Banking-App, die plötzlich auch investieren kann – und das ziemlich gut. Der grösste Trumpf? Beim Handel über die BX Swiss fallen keine Währungswechselgebühren an. Das ist einzigartig in der Schweiz und macht neon besonders attraktiv für ETFs in Fremdwährungen.

8 ETFs sind im Sparplan komplett kostenlos besparbar, darunter der Invesco FTSE All-World (einer der besten globalen ETFs mit nur 0,15% TER). Für alle anderen ETFs zahlst du 0,5%. Depotgebühren? Null. E-Steuerauszug? Kostenlos im eTax-Format.

Was neon noch nicht kann: Fractional Trading. Das heisst, es werden nur ganze Anteile gekauft. Der Rest wandert in einen Anlagetopf und wird im nächsten Monat mitinvestiert. Nicht schlimm, aber bei Swissquote und Yuh geht das eleganter.

Achtung bei Dividenden: Wenn du ausschüttende ETFs in Fremdwährung hältst, fallen bei Dividendenzahlungen rund 1,5% Wechselgebühren an. Investier bei neon also am besten in thesaurierende ETFs – dann umgehst du dieses Problem komplett.

neon ist ideal für: Preisbewusste Anleger, die den kostenlosen Invesco FTSE All-World ETF als Kernposition besparen wollen.

Was kostet dich das konkret? Zwei Rechenbeispiele

Zahlen in einer Tabelle sind das eine. Aber was heisst das für dein Portemonnaie? Stell dir vor, du investierst monatlich CHF 500 in einen FTSE All-World ETF:

Beispiel 1: CHF 500 monatlich – kostenlosen ETF im Sparplan

Kostenpunkt / Jahr Saxo Swissquote Yuh neon
Kaufgebühren (12×) CHF 0 CHF 36 CHF 0* CHF 0*
Depotgebühren CHF 0 CHF 80 CHF 0 CHF 0
Total Brokerkosten / Jahr CHF 0 CHF 116 CHF 0* CHF 0*

*Bei Wahl eines kostenlosen Sparplan-ETFs. Stempelsteuer nicht eingerechnet (fällt bei allen Anbietern an).

Du siehst: Bei kostenlosen ETFs im Sparplan sind Saxo, Yuh und neon alle bei CHF 0 Brokerkosten. Swissquote fällt mit CHF 116 pro Jahr deutlich ab. Über 10 Jahre sind das CHF 1'160 – Geld, das dir beim Investieren fehlt.

Der Unterschied liegt im Detail: Saxo hat die grösste Auswahl an kostenlosen ETFs (100+), während Yuh und neon auf wenige ausgewählte Titel beschränkt sind. Und sobald du bei Yuh oder neon einen ETF wählst, der nicht in der kostenlosen Liste steht, zahlst du 0,5% pro Kauf.

Welcher ETF-Sparplan passt zu dir?

Jetzt wird's persönlich. Denn den „besten" Sparplan gibt es nicht – nur den besten für dich. Frag dich:

Du willst einfach nur günstig investieren? → Saxo. Punkt. Kein anderer Schweizer Broker bietet so tiefe Gesamtkosten. Null Kaufgebühren, null Depotgebühren, 0,25% Währungswechsel. Wie du dein Saxo-Konto eröffnest, zeige ich dir in meinem Guide.

Du willst alles aus einer Hand – Banking, Trading, Krypto, Vorsorge? → Swissquote. Ja, teurer. Aber dafür bekommst du das grösste Angebot und eine ausgereifte Plattform mit 30 Jahren Erfahrung.

Du bist Einsteiger und willst es maximal einfach? → Yuh oder neon. Beide Apps sind in 5 Minuten eingerichtet. Bei Yuh kannst du dank Fractional Trading auch mit CHF 50 ein sauberes Portfolio aufbauen.

Du achtest auf jeden Rappen beim Währungswechsel? → neon. Null FX-Gebühren beim Handel sind ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Perfekt, wenn du viel in USD- oder EUR-ETFs investierst.

Meine persönliche Empfehlung

In meinen Coachings sage ich oft: Der beste ETF-Sparplan ist der, den du auch wirklich durchziehst. Monat für Monat, Jahr für Jahr. Egal ob die Börse gerade feiert oder in Panik verfällt. Das ist der Schlüssel – nicht der letzte Gebühren-Rappen.

Trotzdem: Wenn du mich fragst, was ich meiner Community empfehle, sage ich: Schau dir Saxo an. Die Kombination aus null Gebühren, breiter ETF-Auswahl und dem tiefsten Währungswechsel ist aktuell unschlagbar in der Schweiz. Als Teil der FinanzFabio Community bekommst du dort sogar CHF 500 Trading Credits und einen lebenslang kostenlosen E-Steuerauszug.

Und denk dran: Sparen hat nichts mit Vermögensaufbau zu tun. Dein Geld auf dem Sparkonto verliert jedes Jahr an Wert. Ein ETF-Sparplan ist der einfachste Weg, dagegen etwas zu tun.

Noch unsicher, welchen ETF du besparen sollst? In meinem Beitrag ETF wählen leicht gemacht zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du den richtigen Fonds findest.

Häufige Fragen zum ETF Sparplan Schweiz

Welcher ETF-Sparplan ist in der Schweiz am günstigsten?

Stand Februar 2026 ist der Saxo AutoInvest-Sparplan der günstigste in der Schweiz. Über 100 ETFs können ohne Kaufgebühren bespart werden, Depotgebühren fallen ebenfalls keine an. Auch neon und Yuh bieten ausgewählte ETFs kostenlos im Sparplan an, haben aber ein kleineres Gratis-Angebot.

Wie viel sollte ich monatlich in einen ETF-Sparplan investieren?

Es gibt keine magische Zahl. Wichtiger als der Betrag ist, dass du regelmässig investierst. Bei Saxo und neon kannst du bereits ab CHF 1 starten, bei Yuh ab CHF 25. Als Daumenregel: Investiere das, was du nach Abzug aller Fixkosten und deinem Notgroschen übrig hast. CHF 100 bis CHF 500 pro Monat ist für viele ein realistischer Einstieg.

Muss ich die Gewinne aus meinem ETF-Sparplan versteuern?

In der Schweiz sind Kursgewinne aus ETFs für Privatanleger steuerfrei – das ist ein riesiger Vorteil. Besteuert werden allerdings ausbezahlte Dividenden. Wählst du einen thesaurierenden ETF (der Dividenden automatisch reinvestiert), werden trotzdem die „aufgelaufenen" Erträge besteuert. Die Stempelsteuer fällt beim Kauf an und beträgt 0,075% (CH-ETFs) bzw. 0,15% (ausländische ETFs).

Sind ETF-Sparpläne in der Schweiz sicher?

Ja. Alle vier verglichenen Anbieter – Saxo, Swissquote, Yuh und neon – sind FINMA-reguliert. ETFs gelten zudem als Sondervermögen: Selbst wenn dein Broker in Konkurs geht, bleiben deine ETF-Anteile geschützt. Dazu kommt die Schweizer Einlagensicherung von CHF 100'000 für Barguthaben.

Was ist besser – Saxo oder Swissquote für einen ETF-Sparplan?

Rein kostenmässig gewinnt Saxo deutlich: null Kaufgebühren, null Depotgebühren, tiefere Währungswechselgebühren. Swissquote punktet mit dem grösseren Anlageuniversum (3 Mio.+ Produkte), Fractional Trading und der Möglichkeit, auch Kryptowährungen und Aktien im Sparplan zu besparen. Wer maximal sparen will, wählt Saxo. Wer Komfort und Vielfalt will, nimmt Swissquote.

Kann ich meinen ETF-Sparplan jederzeit stoppen oder ändern?

Ja, bei allen vier Anbietern. Es gibt weder Mindestlaufzeiten noch Kündigungsfristen. Du kannst deinen Sparplan jederzeit pausieren, anpassen oder löschen. Deine bereits gekauften ETF-Anteile bleiben natürlich im Depot und können jederzeit verkauft werden.

Welchen ETF soll ich für meinen Sparplan in der Schweiz wählen?

Für ein einfaches Weltportfolio reicht ein einziger breit diversifizierter ETF – zum Beispiel der Vanguard FTSE All-World (VWRL oder VWRA) oder der Invesco FTSE All-World (FWRA). Damit investierst du in über 3'500 Unternehmen weltweit. Bei Saxo, Yuh und neon sind diese ETFs kostenlos im Sparplan besparbar.

Du hast dich durch diesen Vergleich gelesen und hast noch weitere Fragen? Buche dir einen Termin mit mir – gemeinsam schauen wir, welcher Sparplan zu deiner Situation passt.

Bis bald,
FinanzFabio

Über den Autor:
Fabio Marchesin | Unabhängiger Finanzplaner & Gründer von FinanzFabio
Fabio ist ausgebildeter Finanzplaner mit eidg. Fachausweis und betreibt seit 2018 den grössten unabhängigen Schweizer Finanzblog. Er berät keine Produkte, sondern Menschen.

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