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Was dich in diesem Beitrag erwartet
- Saxo Bank Kinderdepot Unterkonto Schweiz – So investierst du für die ganze Familie
- ⚡ Das Wichtigste in Kürze
- Die ehrliche Wahrheit: Saxo bietet kein Kinderdepot
- Das Saxo-Unterkonto als Kinderdepot – so funktioniert die Lösung
- Schritt-für-Schritt: Unterkonto für dein Kind einrichten
- AutoInvest – der beste Freund des Kinderdepots
- Was passiert wenn dein Kind 18 wird?
- Steuern: Was du in der Steuererklärung einträgst
- Fazit – Lohnt sich das Saxo-Unterkonto als Kinderdepot?
- Häufige Fragen zum Saxo Kinderdepot
Saxo Bank Kinderdepot Unterkonto Schweiz – So investierst du für die ganze Familie
Das Saxo Bank Kinderdepot gibt es in der Schweiz offiziell nicht – das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Was viele nicht wissen: Mit einem kostenlosen Unterkonto auf deinen Namen kannst du trotzdem ein separates Portfolio für dein Kind, dein Göttikind oder die ganze Familie führen. Gratis, ohne Depotgebühr und mit ETF-Sparplan ab CHF 0. Stand April 2026.
⚡ Das Wichtigste in Kürze
- Saxo Bank Schweiz bietet kein offizielles Kinderdepot – Mindestalter 18 Jahre.
- Als Elternteil kannst du auf deinem Konto bis zu 10 Unterkonten gratis eröffnen und eines davon deinem Kind widmen.
- Mit AutoInvest richtest du einen ETF-Sparplan ohne Kaufgebühren ein – kein Mindestbetrag, über 100 ETFs zur Auswahl.
- Das Geld läuft auf deinen Namen – du entscheidest, wann du es deinem Kind übergibst.
- Wenn das Kind 18 wird: kein direkter Übertrag möglich – Wertschriften müssen zuerst verkauft werden.
- Steuerlich trägst du das Vermögen in deiner eigenen Steuererklärung ein.
- Keine Depotgebühr seit Februar 2025, ETF-Orders ab CHF 3 (AutoInvest: gratis).
📋 Was dich in diesem Beitrag erwartet
„Fabio, wie richte ich bei Saxo ein Kinderdepot ein?" – Diese Frage landet regelmässig in meinen DMs. Und die Antwort ist ehrlich gesagt etwas unbefriedigend, also fangen wir direkt damit an.
Ich selber habe die Saxo Bank mittlerweile als meinen Hauptbroker – die Gebühren sind unschlagbar, der ETF-Sparplan ist gratis und die Plattform macht genau das, was sie soll. Klar war es also, dass ich schauen wollte, ob sich Saxo auch für die Familienplanung eignet. Für das Göttikind, das gerade auf die Welt gekommen ist. Für die Tochter, die mit 5 schon fragt, warum Geld auf der Bank nichts wächst.
Was ich herausgefunden habe: Es geht – aber nicht so, wie du vielleicht erwartest. Ich erkläre dir genau, wie.
Die ehrliche Wahrheit: Saxo bietet kein Kinderdepot
Lass mich direkt sein: Die Saxo Bank Schweiz bietet kein offizielles Kinderdepot an. Das Mindestalter für eine Kontoeröffnung liegt bei 18 Jahren. Du kannst also kein Depot auf den Namen deines 8-jährigen Sohnes oder deiner 3-jährigen Tochter eröffnen.
Ich finde das schade – und bin ehrlich gesagt der Meinung, dass Saxo hier noch nachziehen sollte. Anbieter wie Inyova, Findependent oder gewisse traditionelle Kantonalbanken haben echte Kinderdepots im Angebot.
⚠️ Wichtig zu wissen
Ein Unterkonto bei Saxo läuft immer auf deinen Namen – nicht auf den des Kindes. Das Geld gehört also rechtlich gesehen dir. Du entscheidest, wann und wie du es weitergibst. Das ist ein entscheidender Unterschied zu einem echten Kinderdepot.
Trotzdem ist die Saxo-Unterkonto-Lösung für viele Schweizer Eltern die günstigste und praktischste Option. Warum? Das schauen wir uns jetzt genau an.
Das Saxo-Unterkonto als Kinderdepot – so funktioniert die Lösung
Stell dir vor, du hast bereits ein Saxo-Konto und investierst dort für dich. Jetzt möchtest du monatlich CHF 50 für deine Tochter zur Seite legen – getrennt von deinem eigenen Portfolio, klar zugeordnet, jederzeit im Blick.
Genau das ermöglicht das Saxo-Unterkonto. Du kannst bis zu 10 Unterkonten kostenlos innerhalb deines Hauptkontos anlegen. Jedes Unterkonto erhält eine eigene IBAN, einen eigenen Namen (z.B. "Lena – Zukunft" oder "Göttikind Max") und ein separates Portfolio.
| ✅ Vorteile | ⚠️ Nachteile / Einschränkungen |
|---|---|
| Komplett kostenlos – keine Depot- oder Kontogebühr | Läuft auf deinen Namen, nicht auf den des Kindes |
| Eigene IBAN pro Unterkonto – saubere Trennung | Kein direkter Depotübertrag möglich wenn Kind 18 wird |
| ETF-Sparplan via AutoInvest gratis, kein Mindestbetrag | AutoInvest-Positionen nicht auf anderes Konto übertragbar |
| Mehrere Kinder? Mehrere Unterkonten möglich | Du trägst das Vermögen in deiner Steuererklärung ein |
| FINMA-reguliert, Schweizer Banklizenz | Classic-Konto: max. 4 Unterkonten (nicht AutoInvest) |
Quelle: Saxo Bank (Schweiz) AG, Stand April 2026
Kurz zusammengefasst: Du hast die volle Kontrolle, das Geld ist sauber getrennt, und du zahlst keinen Franken an Gebühren – solange du auf den kostenlosen ETF-Sparplan setzt.
Schritt-für-Schritt: Unterkonto für dein Kind einrichten
Du hast noch kein Saxo-Konto? Dann zuerst hier eröffnen – über den FinanzFabio Community-Link sicherst du dir CHF 500 Trading Credits. Wenn du schon ein Konto hast, geht's direkt los.
Einloggen bei SaxoInvestor oder SaxoTrader
Öffne dein bestehendes Saxo-Konto. Für ETF-Sparpläne empfehle ich die SaxoInvestor-App – übersichtlicher und perfekt für Buy-and-Hold.
Neues Unterkonto anlegen
Klicke oben rechts auf dein Benutzer-Icon → "AutoInvest starten" (für den Sparplan) oder navigiere zu deinen Kontoeinstellungen für ein manuelles Unterkonto. Vergib einen sprechenden Namen – z.B. "Lea – Zukunftsdepot" oder "Göttikind Jonas".
IBAN notieren & Dauerauftrag einrichten
Saxo weist jedem Unterkonto eine eigene IBAN zu. Richte in deinem E-Banking einen monatlichen Dauerauftrag auf diese IBAN ein – z.B. CHF 50 oder CHF 100, je nachdem was für dich passt. Den Rest erledigt AutoInvest automatisch.
ETF auswählen
Für ein Kinderdepot mit langem Anlagehorizont (10–18 Jahre) empfehle ich einen breit diversifizierten Welt-ETF. Klassiker sind iShares MSCI World oder ACWI. Wichtig: Prüfe ob dein Wunsch-ETF auch in CHF bei AutoInvest verfügbar ist – sonst fallen 0.25% FX-Gebühren an.
Fertig – Lehne dich zurück
Ab dem 5. jeden Monats führt AutoInvest die Käufe automatisch aus. Du kannst Betrag und ETFs jederzeit anpassen oder pausieren. Mehr Aufwand als das braucht es nicht.
AutoInvest – der beste Freund des Kinderdepots
Ich liebe AutoInvest. Wenn ich meinen Coachings zuhöre, wie viele Eltern monatlich Geld auf ein Sparkonto legen, das 0.1% Zins wirft, werde ich jedes Mal unruhig. Das kann und muss besser gehen.
AutoInvest ist die ETF-Sparplan-Funktion von Saxo. Du richtest einmal ein, wie viel du monatlich investieren willst und in welche ETFs – danach läuft alles von selbst. Jeden 5. des Monats werden die Orders ausgeführt.
🚀 AutoInvest auf einen Blick
Kosten
Gratis – 0 Kaufgebühren
ETF-Auswahl
Über 100 ETFs (iShares, Amundi)
Mindestbetrag
Keiner – ab CHF 1 möglich
Ausführung
Monatlich, jeweils am 5.
Unterkonten
Bis zu 10 AutoInvest-Konten
Pausieren
Jederzeit möglich
Du kannst mehrere AutoInvest-Unterkonten anlegen und individuell benennen. Ein Konto für dich, eines für Kind 1, eines für das Göttikind – völlig problemlos. Pro AutoInvest-Unterkonto erhältst du eine separate IBAN für deinen Dauerauftrag.
📊 Beispielrechnung: CHF 100/Monat über 18 Jahre
Annahme: 7% durchschnittliche Jahresrendite (historischer Durchschnitt breiter Weltmarkt-ETFs)
| Szenario | Einzahlung total | Depotwert nach 18 Jahren |
|---|---|---|
| CHF 50/Monat | CHF 10'800 | ca. CHF 21'500 |
| CHF 100/Monat | CHF 21'600 | ca. CHF 43'000 |
| CHF 200/Monat | CHF 43'200 | ca. CHF 86'000 |
Hinweis: Diese Berechnung ist eine Schätzung auf Basis historischer Renditen. Vergangene Wertentwicklungen sind keine Garantie für die Zukunft. Investieren birgt Risiken.
Was passiert wenn dein Kind 18 wird?
Das ist der Punkt, über den viele nicht nachdenken – bis es soweit ist. Und hier liegt die grösste Einschränkung der Saxo-Unterkonto-Lösung.
🚨 Das musst du wissen
Bei Saxo ist kein direkter Depotübertrag auf eine andere Person möglich. Das gilt sowohl für normale Unterkonten als auch für AutoInvest-Positionen. Wenn du das Depot an dein volljähriges Kind übergeben willst, führt kein Weg daran vorbei: Alle Positionen verkaufen → Geld auf dein Konto → Geld überweisen → Kind kauft im eigenen Depot neu.
Was bedeutet das konkret? Du realisierst beim Verkauf einen steuerpflichtigen Kapitalgewinn – oder eben auch einen Verlust. In der Schweiz zahlen Privatanleger grundsätzlich keine Kapitalgewinnsteuer auf Wertschriften (bei nicht-gewerbsmässigem Handel). Das ist ein Vorteil. Trotzdem ist der Prozess umständlich, gerade wenn das Depot nach 18 Jahren auf CHF 40'000 oder mehr gewachsen ist.
Mein Tipp: Plane den Übertrag nicht erst am 18. Geburtstag. Überlege frühzeitig, ob du einen Teil schrittweise überträgst, sobald das Kind ein eigenes Konto eröffnen kann – und sprich die Strategie wenn möglich mit einem Steuerberater durch.
Steuern: Was du in der Steuererklärung einträgst
Da das Unterkonto auf deinen Namen läuft, ist die steuerliche Behandlung simpel: Du trägst das Vermögen und die Erträge in deiner eigenen Steuererklärung ein, so wie dein restliches Saxo-Portfolio auch.
Dividenden und Zinsen musst du als Einkommen deklarieren. Kursgewinne sind – wie erwähnt – für Schweizer Privatanleger in der Regel steuerfrei. Den Vermögenswert des Unterkontos gibst du unter Wertschriften und Guthaben an.
Für den e-Steuerauszug: Saxo stellt ihn seit 2025 kostenlos zur Verfügung. Damit hast du mit einem Klick alle Zahlen für die Steuererklärung – auch für deine Unterkonten. Wenn du über den FinanzFabio-Link eröffnet hast, ist das lebenslang gratis.
| Was | Steuerliche Behandlung (CH) |
|---|---|
| Depotvermögen (Kurswert) | Vermögenssteuer – in Steuererklärung Eltern |
| Dividenden / Zinsen | Einkommenssteuer – in Steuererklärung Eltern |
| Kursgewinne bei Verkauf | Grundsätzlich steuerfrei (kein gewerbsmässiger Handel) |
| Verrechnungssteuer | Kann über Steuererklärung zurückgefordert werden |
Quelle: eigene Einschätzung; Empfehle bei Unsicherheiten den Gang zur Steuerbehörde deines Kantons. Dies ist keine Steuerberatung.
Fazit – Lohnt sich das Saxo-Unterkonto als Kinderdepot?
Wenn ich ehrlich bin: Ja. Mit Einschränkungen.
Für Eltern, die bereits ein Saxo-Konto haben und jetzt auch für ihr Kind investieren wollen, ist das Unterkonto die einfachste und günstigste Lösung. Kein zweiter Broker, keine zweiten Login-Daten, keine zusätzlichen Kosten. Du hast alles an einem Ort, klar getrennt, mit eigenem Sparplan.
Wenn dir hingegen wichtig ist, dass das Depot rechtlich dem Kind gehört, schau dir echte Kinderdepot-Anbieter wie Inyova, Findependent oder die Angebote der Kantonalbanken an. Dort ist das rechtliche Konstrukt sauberer – aber die Gebühren sind in der Regel höher.
💡 Meine Empfehlung
Hast du bereits Saxo und willst unkompliziert loslegen? Richte heute ein AutoInvest-Unterkonto ein, nenne es mit dem Namen deines Kindes und starte mit CHF 50–100 pro Monat in einen breit diversifizierten Welt-ETF. Der Durchschnittskosteneffekt arbeitet für dich – Jahr für Jahr.
👉 Jetzt Saxo-Konto eröffnen (CHF 500 Credits)Häufige Fragen zum Saxo Kinderdepot
Die Schweiz altert – und die AHV wird das allein nicht retten. Deshalb glaube ich: Finanzielle Bildung fängt früh an. Und wenn wir für unsere Kinder investieren, geben wir ihnen nicht nur Geld mit auf den Weg, sondern auch die Einstellung, dass Vorsorge etwas ist, das man selbst in die Hand nimmt.
Das Saxo-Unterkonto ist kein perfektes Kinderdepot. Aber es ist gratis, einfach und gut genug. Für viele Familien in der Schweiz ist das genau das, was es braucht.
Bis bald,
FinanzFabio
Über den Autor
Fabio Marchesin | FinanzFabio
Fabio ist ausgebildeter Finanzplaner mit eidg. Fachausweis und betreibt seit 2018 den grössten unabhängigen Schweizer Finanzblog mit über 258'000 Followern. Er berät keine Finanzprodukte, sondern Menschen. Bekannt aus NZZ, Tagesanzeiger, Blick und 20 Minuten.